Tecta<br><b> Kraghocker-Serie CC</br></b>
Tecta<br><b> Kraghocker-Serie CC</br></b>
Tecta<br><b> Kraghocker-Serie CC</br></b>
Tecta<br><b> Kraghocker-Serie CC</br></b>
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Tecta
Kraghocker-Serie CC

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Die neue Kraghocker-Serie »CC« wurde vom niederländischen De­signer Joop Couwenberg entworfen. Inspiriert vom legendären Kragstuhl entwickelte er die Hocker mit der Idee die Lebenszyklen eines Produkts zu verlängern. Das Material, für das sich der Industriedesigner und Absolvent der Tech­nischen Universität Eindhoven entschied, war Kork.

»Nach umfangreichen Proben fand ich einen Weg, Granulat aus recycelten Weinkorken zusammen mit einem Gemisch aus Latex und Jute zu einem stabilen und weichen Material zu pressen, das sich zu einer angenehm warmen Sitzfläche verarbeiten lässt«, berichtet der junge Designer, der für einen Sitz etwa an die 150 Korken benötigt.

Weiterentwickelt wurde das Produkt dann zusammen mit Tecta – unter an­derem die Ausarbeitung des Krag-Gestells mit dem charakteristischen »tube aplati«.

Die Kraghocker-Serie wurde jetzt mit dem »interior innovation award 2015«
aus­gezeichnet.

Es begann mit einer Impression, die an Caspar David Friedrich erinnerte, wäre sie nicht in der Moderne verankert: Der junge Niederländer Joop Couwenberg beobachtete, wie Fischer Müll aus dem Meer holten. Unendliche Tonnen recyclingfähigen Materials, das eingesammelt wurde, um es zu verarbeiten, zu pressen und in neuer Form zu gestalten. Die Idee, die Lebenszyklen eines Produkts zu verlängern, imponierte ihm und er nutzte sie als treibenden Gedanken für sein neues Objekt: den Kraghocker.

Das Material, für das sich der Industriedesigner und Absolvent der Technischen Universität Eindhoven entschied, war indes nicht Plastik, sondern weicher, warmer Kork, der normalerweise als Verschluss Weinflaschen krönt. Couwenberg sammelte Korken, fand bei seinen Recherchen in Belgien eine soziale Einrichtung, die das Material schredderte und begann, zu experimentieren. »Nach umfangreichen Proben fand ich einen Weg, Granulat aus recycelten Weinkorken zusammen mit einem Gemisch aus Latex und Jute zu einem stabilen und weichen Material zu pressen, das sich zu einer angenehm warmen Sitzfläche verarbeiten lässt«, berichtet der junge Designer, der für einen Sitz etwa an die 150 Korken benötigt.

Für das geschwungene Stahlrohrgestell ließ sich Couwenberg, der im Jahr 2014 sein Atelier im holländischen Tilburg gründete, von den funktionalen Ansätzen des Bauhaus leiten. Ihn faszinierte die Idee, die schon die einstigen Gestalter von Mart Stam bis zu Marcel Breuer fesselte: der Gedanke des Schwebens, der mit dem Gegensatz des starren Sitzens verbunden wurde und in einem oszillierendes Möbel mündete: dem Kragstuhl.

Bei der dreieckigen Form seines Stahlrahmens ließ er sich bewusst von der Idee leiten, dass das Möbel stapelbar sein und zugleich gesundem Sitzen Rechnung tragen sollte. »Ich habe die Widerstandskraft genutzt, um ein Objekt zu entwerfen, das aktives und aufrechtes Sitzen fördert«, erklärt er. »Der Stuhl bringt die Hüften nach vorne, so dass der Rücken entlastet wird.«

Der Kraghocker wird in drei verschiedenen Höhen angeboten: Als niedriger Hocker (H:48 cm), mittlerer Hocker (H:65 cm) und als Barhocker (H:80 cm)

Design Joop Couwenberg (2014)
Gestell Stahl pulverbeschichtet schwarz, stapelbar
Sitz Kork-Latex-Gemisch
Maße niedriger Hocker  B 37cm / T 40cm / H 46cm
Maße mittlerer Hocker B 46cm / T 47cm / H 63cm
Maße Barhocker B 46cm / T 47cm / H 78cm
Farbe & Material Weitere Varianten auf Anfrage
Aha-Fakt Der Sitz dieses Kraghockers besteht aus je 150 recycelten Weinkorken!